Bandscheiben
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Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich Bandscheiben aus Bindegewebe. Sie haben in ihrem Inneren einen weichen, gallertartigen Kern, der zu 98 Prozent aus Flüssigkeit besteht. Er ist von einem festen, elastischen Faserring umgeben, der die Bandscheibe nach außen hin stabilisiert. Dank seiner Elastizität werden Belastungen, die selbst bei ganz alltäglichen Bewegungen wie dem Gehen bereits entstehen, gleichmäßig auf die Bandscheibe verteilt.
Die Bandscheiben selbst haben keine Blutgefäße. Ernährt werden sie durch das feine Gefäßnetz der sie umgebenden knöchernen Strukturen. Der Austausch von Nährstoffen und Abfallprodukten erfolgt durch die regelmäßige Be- und Entlastung der Bandscheiben bei Bewegung. Entsprechend führt Bewegungsmangel zu einer schlechteren Versorgung der Bandscheiben – das wiederum beschleunigt den Verschleiß.
Ein weiterer Faktor, der die Bandscheiben beträchtlich schädigt, ist das Rauchen. Das im Tabak enthaltene Nikotin beeinträchtigt das feine Versorgungsgefäßnetz und damit die Ernährung der Bandscheiben.


